Zu Beginn der neunziger Jahre wurde es etwas ruhiger mit dem Vereinsleben. Die größten Arbeiten waren erledigt und es stellte sich eine gewisse Müdigkeit bei den Mitgliedern ein. 1991 und auch im folgenden Jahr konnte das mittlerweile schon traditionelle Burgfest aufgrund einer zu geringen Zahl an Helfern nicht mehr ausgerichtet werden.

 

Erst 1993 gab es wieder ein Fest, allerdings eines, wie es die Burg zumindest in neuerer Geschichte noch nicht gesehen hatte. Anlass war die 700-Jahr Feier der Burg Birkenfeld, die ja 1293 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Neben dem obligatorischen Festzelt gab es auf Burg Birkenfeld einen historischen Markt mit Rittern und Gauklern, die Darstellung alter Handwerksberufe, Musikdarbietungen, Bilderausstellungen, Vorträge und vieles mehr. Pläne, ähnliche Veranstaltungen auch in späteren Jahren durchzuführen, konnten leider bis heute nicht umgesetzt werden.

700-Jahr Feier der

 Burg Birkenfeld 1993

Im gleichen Jahr wurde die Interessengemeinschaft Burg Birkenfeld in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Die nächste Aufgabe, die man sich gestellt hatte, war die Renovierung der 1976 geschlossenen Jugendherberge. Obwohl die Beteiligung der Mitglieder nicht mehr so groß war wie zu Beginn der achtziger Jahre, konnte doch die Renovierung schrittweise zu Ende gebracht werden. 1997 wurde die Jugendherberge als Gemeinschaftshaus Burg Birkenfeld eingeweiht. Sie kann für Veranstaltungen gemietet werden und dient außerdem als Unterkunft für die Pfadfinder und als Tagungsort für Veranstaltungen der Interessengemeinschaft. Das Torhaus mit dem Burgtor wurde ebenfalls, nachdem es einige Jahre leer stand, von privater Seite saniert.

Einweihung des Gemeinschaftshauses

Burg Birkenfeld 1997

Geschichte der Interessengemeinschaft